Bangen um Spielbetrieb in der Theaterruine

Dem Theater in der St.-Pauli-Ruine fehlt Mobiliar und Technik. Die Stadt prüft derzeit noch, ob sie hilft.

Der Theaterverein muss weiter um den Spielbetrieb in der St.-Pauli-Ruine im Hechtviertel zittern. Nachdem Geschäftsführer Jörg Berger das Fehlen von Mobiliar und technischer Ausstattung öffentlich gemacht hatte, könnte sich die Auszahlung notwendiger finanzieller Hilfen weiter verzögern. Das Amt für Kultur und Denkmalschutz prüfe derzeit eine Förderung zur Nutzung der Spielstätte als Amateurtheater, sagte Rathaussprecherin Anke Hoffmann. "Die endgültige Entscheidung darüber trifft der Kulturausschuss." Inwiefern Ausstattungsgegenstände des Kulturpalastes für den Spielbetrieb des Theatervereines übernommen werden könnten, müsse zwischen dem Verein und dem Betreiber des Kulturpalastes abgestimmt werden.
Die St.-Pauli-Ruine wird derzeit von der Stadtentwicklungstochter Stesad für 2,6 Millionen Euro saniert. Zur Sanierung gehört nicht die Ausstattung mit Stühlen und Technik. Der Theaterverein hatte deswegen finanzielle Förderung beim Freistaat beantragt. Dies war vor einem Monat abgelehnt worden. Auch eine Übernahme der Bestuhlung aus dem Kulturpalast steht wegen der Diskussionen um eine Verlängerung der Nutzung des Hauses auf der Kippe. (win)

 

 

SZ
07.03.2012
(win)