St. Pauli-Kirch-Ruine wiedereröffnet

STESAD feiert Jubiläum und zieht Bilanz

Das Ambiente war passend gewählt. Anlässlich ihres 2O-jährigen Bestehens hatte die Stadtentwicklungs- und sanierungsgesellschaft Dresden GmbH STESAD Wiedereröffnung in die kürzlich fertig gestellte Ruine der St. Pauli-Kirche im Hechtviertel geladen. Gekommen waren aktive und ehemalige Mitarbeiter des Hauses sowie langjährige Partner des städtischen Tochterunternehmens. Zur illustren Gästerunde zählte neben den Bürgermeistern Jörn Marx und Ralf Lunau auch Alt-OB Herbert Wagner.
In den zwei Jahrzehnten ihrer Tätigkeit hat die STESAD das Gesicht der Landeshaupstadt maßgeblich geprägt. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Wichtige Entwicklungsziele in den Sanierungsgebieten Äußere Neustadt und Hechtviertel aber auch in Plauen sind nahezu vollständig umgesetzt worden. Das Unternehmen hat sich als leistungsfähiger Komplettdienstleister für die Landeshaupstadt in Sachen Stadtentwicklung und Immobilienmanagement etabliert. Geschäftsführer Axel Walther bescheinigte seinen Kollegen Leidenschaft und Ideenreichtum. Eigenschaften, die auch künftig gefragt sein werden. Nach wie vor stehen wichtige Projekte auf der Tagesordnung und warten auf ihre Realisierung. Aktuell beschäftigt sich die STESAD schwerpunktmäßig mit der Sanierung und dem Neubau von Schulen und Kindertagesstätten. Allein in diesem Bereich werden 120 Millionen Euro für die Projektentwicklung zur Verfügung gestellt. Mit den neuen Spielstätten für das Theater der jungen Generation und die Operette im früheren Heizkraftwerk Mitte sind weitere prestigeträchtige Bauvorhaben in Arbeit.Im Anschluss an die Feierstunde übergab STESAD-Chef Walther den Schlüssel für die St. Pauli-Kirch-Ruine an Jörg Berger, Vorstand des St. Pauli Ruine e. V.

 

 

Neustadt Zeitung
05/2012
S. Möller